Was kostet eine professionelle Website

Was kostet eine professionelle Website?

In folgendem Artikel widmen wir uns der Frage nach den Kosten einer professionellen Website, was für Website-Typen es gibt und den Ressourcen, die für die Erstellung nötig sind. Wir hinterfragen was „professionell“ eigentlich bedeutet, wann eine günstige Lösung durchaus eine Gute sein kann und wann du eher nicht am Budget sparen solltest.

Eine der häufigsten Fragen, die wir hören, ist „Was kostet eine Homepage?“ Obwohl man die Frage nicht pauschal beantworten kann, ist die Reaktion auf die Antwort meistens dieselbe:

„Ok, ich wusste nicht, dass das so teuer sein kann. Gibt es die Möglichkeit, dass wir das einfach selbst machen oder ein Template befüllen?“

Teuer ist ein dehnbarer Begriff und heißt mitunter nicht immer nur, dass „etwas viel Geld kostet“ und ja, du kannst dir deine Website mittlerweile auch selbst bauen, bzw. ein Template befüllen/befüllen lassen – aber dazu später mehr.

Inhalt (Quicklinks)

Professionell

Schön und gut, aber was ist damit eigentlich gemeint?

  • Die Website wurde von einem Professionisten umgesetzt
  • … nach professionellen Standards gebaut
  • … mit einem professionellen Tool (CMS, Website Builder, etc.) erstellt

Alle 3 – valide Punkte. Aber wenn es sich in allen 3 Fällen um eine professionelle Website handelt, warum können die Kosten so weit auseinandergehen? Eine gute, berechtigte Frage. Die Kosten einer Website, steigen prinzipiell, proportional mit dem Aufwand der nötig ist um sie umzusetzen. Aber wie schätze ich den Aufwand richtig ein? Sehen wir uns dazu als Nächstes an, was wir unter „Aufwand“ verstehen.

Aufwand

Aufwand ist in der Wirtschaft allgemein der materielle oder ideelle Einsatz, den ein Wirtschaftssubjekt erbringen muss, um eine Leistung zu erstellen oder eine Gegenleistung zu erhalten. Pendant ist der Ertrag.

Eine passende Begriffserklärung – denn: Wenn du dir von deiner Website keinen „Ertrag“ erwartest, solltest du auch so wenig wie möglich an Aufwand in die Erstellung stecken, bzw. überdenken, ob du überhaupt eine (neue) Website (die Gegenleistung) benötigst.

„Ok, aber was heißt Aufwand jetzt genau? Was brauche ich um eine professionelle Website umzusetzen, bzw. umsetzen zu lassen?“

Ganz grob: eine Kombination dieser 3 Ressourcen, oder ganz viel von Punkt 1 oder Punkt 2.

  1. Budget (Geld)
  2. Zeit
  3. Know-how

Mögliche Ressourcenverteilung

Sehen wir uns im nächsten Schritt an, wie diese 3 Ressourcen verteilt sein können.

Szenario 1

Szenario 1 zeigt eine ausgeglichene Situation, die eher selten vorkommt. Alle 3 Ressourcen (Zeit, Budget & Know-how) sind zu gleichen Teilen vorhanden.

Szenario 2

Szenario 2 zeigt einen akuten Zeitmangel – um das auszugleichen wirst du mehr Budget (Geld) und Know-how benötigen.

Szenario 3

In Szenario 3 ist wenig Budget und Know-how vorhanden – das kann aber durch Zeit (Do-it-yourself – Website Builder, Angebotsvergleich, etc.) ausgeglichen werden.

Ok, das macht so weit Sinn, aber was bedeutet das für mein persönliches Website-Projekt? Schauen wir uns dafür zuerst die Ressourcen, die du für die Umsetzung benötigst, genauer an.

Budget (Geld)

Geld ist salopp gesagt die einfachste Form einen Zeit & Know-how Mangel auszugleichen. Surprise, surprise. „Machbar ist alles“ – oft ist es nur eine Frage des Budgets. In diesem Fall kannst du dir ein Team aus Konzeptionisten, Designern und Entwicklern ins Boot holen, die dich vom ersten Konzept bis hin zum Launch deiner Website begleiten. Solltest du bei der Wahl der Webdesign Agentur nicht ins Klo gegriffen haben, wirst du damit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, ein sehr professionelles Ergebnis erzielen.

Zeit

Wer wenig Zeit zu Verfügung hat, muss sich mit Geld, Know-how kaufen. Wer viel Zeit zu Verfügung hat, kann sich damit Know-how aneignen und am Budget (Geld) sparen. Aber stimmt das wirklich? In der Theorie ja – die Frage ist nur, ob es auch wirtschaftlich ist. Je mehr Zeit du brauchst um deine Website selbst zu erstellen, desto mehr Möglichkeiten entgehen dir, mit deiner eigenen Dienstleistung (deinem eigenen Know-how) Geld zu verdienen. Ist etwas wirklich gratis, wenn du dafür 500 Stunden deiner eigenen Zeit benötigt hast?

In der Wirtschaft nennt man das Opportunitätskosten, bzw. Kosten des entgangenen Nutzens.

Know-how

Theoretisch ist alles Lernbar. Auch die Erstellung deiner eigenen Website. Die Anzahl an Do-it-youself – Website Buildern ist mittlerweile riesig und auch die Tutorials dazu sind sehr gut dokumentiert. Das Problem liegt allerdings in der Art des Projekts. Eine einfache Visitenkarte-Seite bekommst du auch ohne Vorkenntnisse hin, wie sieht es aber mit einem professionellen Firmen- oder Markenauftritt aus? Onlineshop oder Web Applikation?

Nicht nur die Ressourcen, die dir zu Verfügung stehen, sondern vor allem was für eine Art von Projekt geplant ist, sollte also ausschlaggebend sein für die Entscheidungsfindung.

Was kostet eine Website?

Sehen wir uns als Nächstes an, welche Typen von Website Projekten es gibt und versuchen wir diese, nach Schwierigkeitsgrad einzuordnen. Die angegeben ab-Preise sind von uns definiert und widerspiegeln Kosten, die wir persönlich für realistisch halten.

Die 5 Website Typen im Vergleich. Für eine Vergrößerung der Illustration, einfach aufs Bild klicken, oder auf mobil: pinch to zoom.

1. Private Website oder Blog

Schwierigkeit: leicht
Preisrange: „gratis“ bzw. € 2.500,00 aufwärts

Du planst einen privaten Blog, oder brauchst eine einfache Visitenkarten-Seite, die kein kommerzielles Interesse verfolgt? Super, weil: solange du genug Zeit hast, kannst du das sogar selbst machen! 2 sehr beliebte Tools sind z.B. Squarespace oder EditorX. Solltest du nicht die Zeit, Lust oder Know-how haben das selbst zu machen, halten wir Angebote im Preisbereich von € 2.500,0 für realistisch. In diesem Fall bezahlst du jemanden, der für dich ein Template befüllt. Besondere Funktionalität, bzw. ein Custom Design darfst du dir allerdings nicht erwarten.

2. Landingpage

Schwierigkeit: mittel
Preisrange: € 10.000,00 aufwärts

Eine Landingpage kann Teil einer Microsite (mini Website) oder eine einzelne Seite innerhalb der Haupt-Website eines Unternehmens sein. Sie zeigt in der Regel gerichtete Verkaufstexte an, die eine logische Erweiterung der Werbung, des Suchergebnisses oder des Links sind und verfolgt meist ein bestimmtes Ziel (Anmeldung zum Newsletter, Ausfüllen eines Formulars, Umfrage zu einem geplanten Produkt Launch, etc.)

Obwohl, es sich bei einer Landingpage meist um einen One-Pager (Einseiter) handelt, ist der Aufwand nicht zu unterschätzen. Landingpages müssen an die firmeneigene CI angepasst werden, schnell laden und vor allem eines: konvertieren. Dafür wird oftmals eine eigene high-Performance Seite (außerhalb des bestehenden CMS) erstellt und dann verlinkt. Das Ziel und die dafür nötige Funktionalität geben hier Aufwand und Preis vor.

3. Firmen- oder Markenwebsite

Schwierigkeit: mittel bis schwer
Preisrange: € 25.000,00 aufwärts

Firmen- oder Markenwebsites, ordnen sich irgendwo zwischen mittel und schwer ein – das hängt ganz von der technischen Funktionalität und dem Umfang ab. Der Umsetzungszeitraum beläuft sich erfahrungsgemäß auf 4-5 Monate und ist in 3 Phasen (Strategie – Design – Development) unterteilt.

4. Onlineshop

Schwierigkeit: schwer bis sehr schwer
Preisrange: € 35.000,00 aufwärts

Du möchtest dein Produkt online verkaufen? Obwohl es auch hier mittlerweile genug DIY-Tools wie Shopify oder Wix Stores gibt – nicht jedes Tool ist für jedes Vorhaben geeignet und Onlineshop ist nicht gleich Onlineshop. In der heutigen Zeit ist deine Konkurrenz international. Passt eh – ist nicht gut genug und nur weil du einen Shop hast, heißt das nicht das jemand auch bei dir einkauft. Der Umsetzungszeitraum beläuft sich erfahrungsgemäß auf 6-8 Monate.

5. Web Applikation

Schwierigkeit: sehr schwer
Preisrange: € 100.000,00 aufwärts

Das kann ganz schnell, ganz kompliziert werden. International bekannte Beispiele für eine Webapplikation sind z.B. Twitter, LinkedIn & airbnb. Oder, um ein Eigenes zu nennen, unsere 10 Billion Satoshi Homepage. Webapplikation haben meist eine sehr tiefgehende, technische Funktionalität und müssen etwas neu bzw. viel besser machen als das, was es bis jetzt am Markt gibt. Umsetzungszeitraum: 1 Jahr aufwärts.

Weitere Kosten

Abgesehen von den Initialkosten für die Erstellung der Website, fallen noch zusätzliche Kosten an. Diese bewegen sich in folgendem Rahmen:

  • Domainkosten (je nach Domainendung – zwischen ca. € 15,00 – € 300,00 pro Jahr)
  • Hosting Kosten (je nach benötigtem Paket – ab ca. € 20,00 pro Monat)
  • Kosten für Wartung der Website (je nach Umfang der Website – ab ca. € 500,00 im Quartal)
  • Kosten für Support (Hilfestellung bei Einpflegen von Inhalten, in Form von Text & Bild, etc.)
  • Lizenzkosten für Web-Typografie & (falls nicht anders möglich) Stock Fotos

Fast, cheap or good? Pick 2.

Du willst eine maßgeschneiderte Website entwickeln lassen und brauchst sie schnell, günstig und qualitativ hochwertig/professionell? Ich befürchte, das wird schwierig.

„Extended Project Management Triangle“ – Inspired by an original Image from Colin Harman

„Warum? Ich hab gerade gegoogelt und mehrere Anbieter gefunden die mir genau das versprechen?“

Haben wir auch gemacht – und ja du hast recht, es gibt genügend Anbieter, die genau das versprechen. Warum das allerdings kaum funktioniert/funktionieren kann zeig ich dir gleich.

Sehen wir uns dazu 3 Beispiele an, die wir selbst ganz schnell auf Google gefunden haben.

Obwohl wir hier eventuell Äpfel mit Birnen vergleichen – wir tun unser bestes, als Kunde einen guten Vergleich zu ziehen. Wir wählen also in allen 3 Fällen das Business Paket einer Firmenwebsite. Gleich fällt auf, dass die 3 Angebote allein von der Präsentation sehr ähnlich sind. Das nennt man Price Bracketing. Das sieht übersichtlich aus und hat zusätzlich einen wirtschaftlichen Gedanken. So far, so good.

Schauen wir uns also Preise, Umfang der im Paket enthaltenen Dienstleistung, sowie den Google PageSpeed Score der 3 Firmen Startseiten (Ihrer eigenen Webauftritte) an. Dabei versuchen wir den Umfang so gut es geht auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und die Preispakete demnach auszusuchen.

3 Beispiele

Preis: € 2.990,00
Type: Firmenwebsite
CMS: WordPress
Design: Template (adaptiert)
Info: Mobiles Webdesign
Umfang: bis zu 25 Seiten
Support: Ja
SEO: Standard
DSVGO: Ja
Barrierefrei: Ja
Timing: keine Angabe
Stundensatz: keine Angabe
PageSpeed: 31 Punkte (von 100)
Preis: € 5.570,00
Type: Firmenwebsite
CMS: WordPress
Design: Custom
Info: High-End Responsive
Umfang: keine Angabe
Support: 2 Wochen
SEO: OnPage
DSVGO: Ja
Barrierefrei: Ja
Timing: 1-4 Wochen (laut Reviews)
Stundensatz: €120,00
PageSpeed: 36 Punkte (von 100)
Preis: € 2.100,00
Type: Firmenwebsite
CMS: WordPress
Design: Custom (3 Designs)
Info: Responsive Design
Umfang: bis zu 40 Seiten
Support: keine Angabe
SEO: OnPage + Google Integration
DSVGO: keine Angabe
Barrierefrei: keine Angabe
Timing: keine Angabe
Stundensatz: keine Angabe
PageSpeed: 17 Punkte (von 100)

Die Milchmädchenrechnung

Gehen wir nun von einem Umsetzungszeitraum von 4 Wochen aus – das macht 160 Arbeitsstunden. Sagen wir die Hälfte davon fließt in das Projekt und darf als Billable Hours gerechnet werden. 80 Arbeitsstunden, bzw. 10 Tage. Der Durchschnittspreis der oben genannten Webseiten ist € 3.550,00. Dividiert durch die 80 Arbeitsstunden ergibt das einen Stundensatz von € 45,00. (Ganz schön günstig, oder?)

Jetzt drehen wir das Ganze um. Wir haben nur eine Stundensatzangabe gefunden – € 120,00. Dividieren wir den Durchschnittspreis von € 3.550,00 durch € 120,00 pro Stunde macht das ca. 30 Stunden – also etwas weniger als 1 Woche Arbeitszeit. (Ganz schön flott, oder?)

Siehst du das Problem? Entweder der Stundensatz ist auf dem Niveau eines Studenten, oder die Erstellung deiner Website dauert in Wahrheit nur 1 Woche. Zur besseren Veranschaulichung packen wir diese Infos in 2 Wertversprechen.

  1. Individuelle, Business & Performance Webseiten von ausgezeichneten Designern zum Studentenpreis!
  2. Speed, SEO & Security optimierte, maßgeschneiderte Firmenlösungen in nur 1. Woche!

„Wie klingt das für dich?“

Das soll jetzt nicht heißen, dass die obigen Beispiele nicht eine ausreichend gute Lösung für deinen Anwendungsfall darstellen können. Vor allem, weil der Wert einer Sache (Produkt/Dienstleistung) unserer Meinung nach, nicht allein durch die Anzahl an Stunden x Stundensatz, die für die Erstellung nötig sind, definiert wird. Mehr dazu in unserem Artikel: „Was ist eine Website, ein Logo wert?“

Was es allerdings schon tun soll, ist dir einen Denkanstoß zu geben, was du persönlich unter professionell verstehst und inwiefern du meinst, dass das was versprochen wird, auch eingehalten wird/eingehalten werden kann.

Apropos PageSpeed: Wenn du jetzt neugierig geworden bist wie du ganz leicht selbst die Geschwindigkeit einer Website testen kannst haben wir hier 3 links für dich:

  1. Google PageSpeed
  2. Google web.dev
  3. Unser Umsatzrechner

Falls du gerade dabei bist Anbieter zu vergleichen – nur zu: nutze gleich die Gelegenheit und teste ruhig alle Webseiten der Agenturen, die in deine nähere Auswahl fallen.

Bullshit – Bingo

Im nächsten Schritt habe ich mir erlaubt typische Floskeln nach Bullshit-Faktor einzuordnen:

  1. Responsive Webdesign
    Egal ob Vorlage, oder Page Builder – so lang du nicht die absolute Extrameile gehst (Fluid Typography & Type-Scaling z.B.) wird das rein technisch für dich übernommen (Kein Zusatzaufwand). Und nein das ist kein Qualitätsmerkmal, sondern Pflicht.
  2. Bis zu x Seiten
    Seiten, die für den Aufwand und demnach den Preis relevant sind, sind Seiten mit Funktion (Blog, News, Shop, Newsletter, Filter, etc.) 50 oder 500 Unterseiten – natürlich macht das allein von der Content Einpflege her einen Unterschied. Wichtiger ist allerdings die Funktion der Seiten.
  3. Speed optimiert
    Ja, klingt gut, will ich haben. Lieber mal schnell die firmeneigene URL des Anbieters in Google PageSpeed testen. Rot und wenig Punkte ist schlecht, grün und viele Punkte ist gut. FYI: der Durchschnitts Score der 3 Anbieter ist 28 Punkte (von 100).
  4. SEO
    Das Buzzword schlechthin. Und ja, dass deine Seite die technischen Anforderungen dafür erfüllt ist wichtig – das ist auch das, was hier gemeint ist. Nicht mehr und nicht weniger. (Die technischen Anforderungen zu erfüllen, bedeutet nicht gleich ein gutes Ranking) Jedoch ist es damit noch lange nicht getan. SEO ist jedoch mehr als Meta-Tags oder Meta-Descriptions. SEO beginnt bei der Psychologie der Zielgruppe. Der User hat gewisse Erwartungen, welche er an einen Inhalt stellt. Er besitzt bewusst oder unbewusst Wünsche, die seine Erwartungen übersteigen. Und wenn man ihm an der richtigen Stelle ein attraktives Angebot macht, dann konvertiert er bei informativen Inhalten. Moderner SEO Content und seine Performance werden daher vor allem an den User Signals gemessen.
  5. Support
    Wie erfolgt der Support? Per Telefon, E-Mail oder über ein Ticket System? Wie wird eventuelles Bugfixing, (Was zählt nach Lauch als Bug?) das Ändern von Content bzw. Features etc. verrechnet? Wird das überhaupt verrechnet? Was ist inkludiert, was nicht?
  6. Design
    Custom Design, 3 Design Vorschläge oder adaptierte Vorlage? Egal was hier steht – bei diesem Preis handelt es sich in allen 3 Fällen um die Adaption einer Vorlage, bzw. Umsetzung via Page Builder (z.B.: Elementor). Ein kompletter Designprozess samt 3 Vorschlägen ist in diesem Budget nicht umsetzbar. Das kann durchaus auch eine gute Lösung sein – frag nur nach, was damit genau gemeint ist.

Wie bepreist Ihr Webseiten?

Wir bepreisen Website Projekte nach einer Kombination aus folgenden 4 Kriterien.

  1. Website-Typ
  2. Benötigte Ressourcen
  3. Risiko
  4. Resultat/Wert (Was bringt es dem Kunden)

Sehen wir uns die 4 Kriterien im Detail an.

1. Art des Projekts (Website-Typ)

Unsere Dienstleitung beginnt bei der Landingpage, bzw. Firmen- oder Markenwebsite. Visitenkarten Websites oder personal Blogs erstellen wir keine – dafür brauchst du uns nicht zwingend. Grundregel hier: je technisch komplexer die Aufgabe, desto höher der Aufwand und damit der Preis.

2. Benötigte Ressourcen

Das Wichtigste zuerst: Wir arbeiten gemeinsam an dem Projekt – deiner Website. D.h. wir brauchen dich dabei – schließlich kennt keiner dein Unternehmen und deine Kunden besser als du.

Weiters wichtig sind vor allem 2 Dinge:

  • Du, bzw. die Entscheidungsträger und Budgetverantwortlichen nehmen an unserem Workshop teil
  • Es gibt für den gesamten Projektzeitraum einen dezidierten Ansprechpartner & Entscheidungsträger

Hier gilt: Je mehr Verantwortlichkeiten wir abgesehen von Konzept, Design und Entwicklung übernehmen (zeitgerechte Bereitstellung, bzw. Hilfe bei Erstellung von Inhalten in Form von Text und Bild, rechtliche Informationen, Unterstützung der internen Kommunikation, Bereitstellung und Koordination von Dienstleistungen von Dritten, etc.) – desto höher der Preis deiner Website. Entgegen mancher Erwartungen macht ein längerer, loserer Projektzeitraum deine Website nicht günstiger. Ein wichtiger Teil unseres Arbeitsprozesses, ist demnach unser Workshop und die Erstellung eines Timetables samt Deadlines, die sowohl uns als auch dich betreffen.

3. Risiko

Auch das Risiko ist ein Faktor, aber was meinen wir damit genau?

Ein Risikofaktor, kann akuter Zeitmangel sein. Je weniger Zeit von deiner Seite für das Projekt vorhanden ist, desto höher ist das Risiko für uns, etwas zu konzeptionieren oder zu entwerfen, dass nicht deinen, oder den Erwartungen deiner Kunden entspricht. Das kann einen längeren Projektzeitraum und mehrere Korrekturschleifen bedeuten, was wiederum die Kosten des Projekts in die Höhe treibt. Um das zu vermeiden, arbeiten wir mit einem Workshop.

Ein weiterer Risikofaktor ist die Umsatz-, bzw. Business Mitverantwortung, die das Projekt mit sich bringt. (z.B.: Relaunch eines etablierten Online-Shops, oder einer E-Banking Webapplikation)

4. Resultat/Wert (Was bringt es dem Kunden)

Der Wert in der Wirtschaft allgemein, ist das Maß für den Nutzen, der aus Waren oder Dienstleistungen gezogen werden kann. Was damit genau gemeint ist und warum das für die Preisgestaltung relevant ist, erfährst du in unserem Artikel „Was ist eine Website/ein Logo wert?“

Fazit

Wie du siehst, kann man die Frage nach dem Preis einer professionellen Website nicht pauschal beantworten. Dass die Kosten bei der Angebotseinholung, oft sehr weit auseinander gehen, macht die Entscheidung auch nicht leichter. Ein Tipp: wenn du dabei bist Agenturen zu vergleichen – frag nach dem Arbeitsprozess und Ablauf. Wenn du darauf eine brauchbare Antwort bekommst, bist du mit großer Wahrscheinlichkeit bei einem Professionisten gelandet. Ab einem gewissen Niveau wirst du feststellen, dass sich die Angebote in einem sehr ähnlichen Kostenrahmen bewegen.

Wichtig ist, dass du den passenden Partner für dein Projekt findest. Eine Template bzw. Page Builder Lösung, kann auch durchaus eine Gute sein, und ist vor allem mit wenig Budget oft die einzige Möglichkeit. Bist du gerade dabei dein Business zu starten bzw. eine Idee auszuprobieren? Dann kannst du dich sogar selbst an deiner neuen Website versuchen. Du wirst dabei einiges lernen, dass dir dabei hilft die Materie besser zu verstehen.

Handelt es sich aber um eine Firmen-, Markenwebsite bzw. Onlineshop, bei dem kommerzielles Interesse im Vordergrund steht würde ich dir zu keiner „günstigen“ Lösung raten. Positionierungsworkshop und eine darauf basierende Designphase sind schlicht Wegs in diesem Preissegment nicht machbar, jedoch essenziell für das Erreichen deiner Online Ziele.

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